Gedicht über die Gerechtigkeit

Gerechtigkeit, Gerechtigkeit!
Die Welt schreit nach Gerechtigkeit!
Doch sind wir heute all gerecht?
Und nicht viel mehr abgrundtief schlecht?

Nun lasst uns schauen auf die Leut
Ob wir ein Beispiel finden heut.
Dort hinten steht ein kleines Kind
Lasst gehen und dort hin geschwind.

Der arme dürre Junge hier
zerlumpt sind seine Kleider
Ein stücklein Brot ist sein Begier
Ist das gerecht?

Und nun dort drüben schauet an
ein reicher gut beleibter Mann
in seinem schicken Auto
Kaum all sein Geld ausgeben kann
Ist das gerecht?

Dann sehen wir noch einmal her
verfolgte Flüchtlinge aus aller Welt
Sie flüchten sogar übers Meer
Ist das gerecht?

Natürlich ist das nicht gerecht
Das weiß sogar ein Kind
Wir schauen noch einmal dahin
und bleiben jetzt nicht blind

Der kleine Junge von vorhin
hat Jesus in dem Herzen drin
und wenn auch fehlen mag das Brot
so ist er doch gerecht vor Gott

Der eitle, reiche, stolze Mann
hilft auch den armen wo er kann
er braucht Gott nicht, er hat doch Geld
Gerecht ist er nur in der Welt

Doch was ist dann nach ihrem Tod?
Dann stehen sie am Thron vor Gott
der eine muss zur linken gehn, wo ewge Höllenpein
der andre darf zur rechten stehn, wo er bei Gott darf sein.

So denkt nun nach wie ihr hier lebt
nach welch Gerechtigkeit ihr strebt
nach keiner, einer oder beiden
Das müsst ihr heute jetzt entscheiden

Doch denkt daran, dass retten kann
Nur Jesus Gottes Sohn!

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